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Puppenküche der 20er Jahre

 

Ich möchte euch eine Puppenküche zeigen, die mir besonders gut gefällt, weil sie so schön "strahlt". Dies liegt einmal an den hellen Farben, die für die Bemalung und die Möbel sowie Ausstattung verwendet wurden und daran, dass die Küche in außerordentlich gutem Zustand ist. Es fehlt ihr das leicht schäbige und ramponierte, welches viele Küchen zwangsläufig durch Zeit und Spiel anhaftet und das ja durchaus auch seine Berechtigung hat.

Außerdem fasziniert mich wieder, wie sehr diese Küche den alten Vorbildern der realen Welt gleicht.

Zeitlich würde ich die Küche in die zwanziger Jahre einordnen, vielleicht auch noch etwas früher.


Wie ihr sehen könnt, steht das Gehäuse auf vier untergeschraubten Beinen. Ich bin überzeugt davon, dass die Küche nicht in größerer Serie hergestellt wurde sondern von einem Handwerker, sei es ein Schreiner oder ein begabter Vater/ Großvater, Onkel, ..


Es ist 105cm lang, 40cm hoch und 50cm tief.

Nun arbeiten wir uns mal von der linken bis zur rechten Seite durch:

Links an der Wand ein Regal für Teller, wie es schon seit Jahrzehnten in (Puppen)Küchen gebräuchlich is, darunter ein einfacher Tisch mit zwei Hockern.

Hinten ganz links in der Ecke steht ein Spülkombination aus Ablauftisch und Kommode. Darüber eine Leiste mit Haken für alles, was die fleissige Puppenmutter zum reinemachen benötigt.

Ziemlich in der Mitte an der Rückwand steht der Küchenschrank mit den netten Gardinen hinter Glas.

Mitten im Gehäuse der Herd. Ich denke, er ist etwas jünger als die restliche Küche und wurde für die zweite bespielende Generation dazugestellt.

Zwischen Schrank und Eckregal steht ein kleines Bänkchen.

Hier kann man nochmal schön erkennen, wie die Puppenküche bemalt ist und wie die gemalte Zierelemente die Höhe der Rückwand gliedern. Umlaufend zwischen Wand und Boden an der Rückseite ein schwarz aufgemaltes Zackenmuster.


In der rechten Ecke und an der rechten Seitenwand steht ein großes Eckregal mit Töpfen und Co. Die Bordüre habe ich hingemacht weil ich finde, etwas Farbe kann bei dieser beinahe klinischen Sauberkeit nicht schaden.

Zum Schluss steht ganz vorne der Hackklotz (wohl eher eine liebevolle, nostalgische Erinnerung an frühere Zeiten und eigentlich in Puppenküchen der zwanziger Jahren nicht mehr gebräuchlich), der ebenso wie das kleine Abstellbänkchen hinten gelb und schwarz verziert ist.

Und zum Schluss ein häufig anzutreffendes Gerät in Puppenküchen dieser Zeit, eine Kaffeemühle für die Wand

 

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