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Kaffeemühlen

Hast du Lust auf ein Tässchen Kaffee? Dann setz dich doch!

 

Von Kaffeemühlen sind mir zwei Bauformen bekannt:

Die Wandkaffeemühle mit Kaffeebehälter aus Porzellan oder , selten, aus Blech.

Meistens ist der Auffangbehälter für das Pulver aus Pressglas und von eckiger Form, seltener ist das Glas nach vorne hin abgerundet.

Diese Kaffeemühlen sind meistens auf ein Brettchen montiert, das an der Küchenand  befestigt wird.

 

 

Dies ist eine richtige große Wandkaffeemühle. Man muss schon genau hinsehen, ohne Größenvergleich ist oft nur schwer festzustellen, was Spielzeug und was "echt" ist!

Die Schosskaffeemühle aus Blech oder Holz mit der herausziehbaren Schublade, die das Kaffeemehl auffängt.

In der grossen Welt gab es Schosskaffeemühlen schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sie sind also wesentlich älter als die Wandkaffeemühlen, die meines Wissens nach erst nach 1900 aufkamen.

Sehr oft sind die kleinen Mühlen tatsächlich funktionsfähig, sie stellen mehr oder minder feines Kaffeemehl her!

 

Update 8.4.2015:

Ergänzend und berichtigend hier eine email, die ich bekam:


.......uns fiel unter dem Menuepunkt " Puppenküchezubehör bei " " Kaffeemühlen
" ein kleiner Fehler auf .
Sie schreiben : in der großen Welt gab es Schoßkaffeemühlen schon in der
ersten Hälfte des 19 Jhd. ......
Nachweislich wurden schon Schoßkaffeemühlen im deutschen Raum
hergestellt : Herr Geoerg Auerbach 1768 in Wittenberg , Herr Kampmann
1760 in Bochum , in Holland mindesten schon ab 1750 , beginn der
Kaffeemühle wahrscheinlich Ende des 17.Jhd. vermutlich als
Weiterentwicklung der Gewürzmühle die mit Kegelmahlwerk schon länger
existierte , weil man schon Gewürze kannte , Kaffee aber erst Ende des
17.Jhd.

 

http://kaffeemuehlen.repage8.de/

 

(Quelle: Firma Kampmann , Bochum :"Genewiki",

Firma Auerbach, Wittenberge : "Versuchs eines
Handbuches der Erfindungen" von Gabriel Christoph Benjamin Busch , Jahr
1801 , Band 3 K - L , Seite 30 .)

 

Danke hierfür!

 

     

 

 

 

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